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„Eingeklemmte“ aus Auto gerettet

Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Ruhmannsfelden und Achslach

Von Isolde Deiser

Die Freiwilligen Feuerwehren Ruhmannsfelden und Achslach haben sich zur alljährlichen Gemeinschaftsübung in Ruhmannsfelden getroffen.
 Kommandant Rudi Edenhofer und Hans Schweiger von der Ruhmannsfeldener Feuerwehr hatten dabei ein Szenario vorbereitet, bei dem alle Gerätschaften zur Technischen Hilfeleistung eingesetzt werden mussten. Es ging darum zwei, in einem Auto eingeklemmte Personen zu befreien, das beim Sägewerk Brem gegen einen Holzstoß gefahren war. Zudem war bei dem „Unfall“ ein Kind unter den hinteren Autositz geraten. Eine Person war herausgeschleudert worden.
 Beim Eintreffen am „Unfallort“ wurde festgestellt, wie viele Personen im Auto waren. Danach befreite man die eingeklemmten Personen. Dabei musste man achtgeben musste, das Kind unter dem Autositz nicht zu gefährden. Die Einsatzleute lernten daraus, vor dem Einsetzen der Rettungswerkzeuge stets gewissenhaft zu prüfen, wie viele Personen sich wo im Fahrzeug befinden.
Zur Bergung der „Unfallopfer“ kamen Rettungsspreizer, Rettungsschere und Rettungszylinder zum Einsatz, ebenso ein Spineboard, mit dem die Verletzten letztendlich aus dem Wagen geholt wurden. Die noch „vermisste“ Person wurde eingeklemmt unter einem Holzstapel gefunden. Sie konnte mit Hilfe eines Rettungskissens geborgen werden.
Zu allem Überfluss mimte Kommandant Edenhofer einen Raucher an der Unfallstelle, an der Kraftstoff ausgelaufen war. Damit wollte er die Kameraden darauf trimmen, nicht nur den Unfall und die Bergung der Opfer, sondern auch das Umfeld und das Verhalten der Personen im Auge zu behalten sowie auch eventuelle Gaffer fernzuhalten.
 Kommandant Rudi Edenhofer lobte die Zusammenarbeit der Kameraden beider Wehren in höchsten Tönen. Es habe alles wie am Schnürchen geklappt. Alle Gerätschaften seien zielgerichtet und überlegt eingesetzt worden, zeigte sich Edenhofer hoch zufrieden. Abschließend sagte Edenhofer, dass die Übung wichtig sei, zur sicheren Bedienung aller Gerätschaften. Das seien die Feuerwehrleute der Gemeinde und den Bürgerinnen und Bürgern schuldig, die sich stets auf die Hilfe der Feuerwehren verlassen können. Edenhofers Dank galt Herbert Brem jun. und sen., auf deren Gelände man die Übung abhalten durfte.
 
Quelle:PNP

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