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Einsatz 44

26.11.2019 09.16 Uhr THL 3

 

Beim Überholen in abbiegendes Auto geprallt
Volvo stürzt nach Kollision Böschung hinab – Fahrer beider Wagen kamen ins Krankenhaus
Von Herbert Fuchs
Geiersthal. Wenige Stunden nach dem Unfall zwischen Wiesing und Arnbruck ist es auf der Bundesstraße 85 bei Fernsdorf zu einem Zusammenstoß zweier Autos gekommen.
Die Alarmierung hörte sich dramatisch an. Es war von zwei eingeklemmten Personen die Rede. An der Unfallstelle stellte sich dann aber heraus, dass der Unfall doch glimpflicher ausgegangen ist, also zunächst angenommen.
Wie die Polizei Viechtach am Dienstag bekannt gab, war ein 53-jähriger Niederländer gegen 9.10 Uhr mit seinem blauen Volvo, älterer Bauart, auf der Bundesstraße 85 von Viechtach in Richtung Patersdorf unterwegs. Er wollte bei Weging nach links in die dortige Gemeindestraße abbiegen.
Just in diesem Moment wollte eine 55-jährige Frau aus dem Altlandkreis Viechtach den Volvo des Niederländers mit ihrem beigen Volvo-SUV überholen. Der SUV stieß frontal gegen die linke Seite des abbiegenden Volvos. Aufgrund der Wucht des Aufpralls kam der Wagen des Niederländers nach links von der Fahrbahn ab und stürzte eine etwa fünf Meter tiefe Böschung hinab. Der Wagen blieb total beschädigt im Gebüsch hängen. Die beiden Fahrzeuglenker wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Sie waren – anders als zunächst gemeldet – nicht in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Sie konnten sich selbstständig aus ihren Autos befreien. Sie wurden beide mit dem Rettungswagen in die Arberlandklinik nach Viechtach gebracht.
 An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Ingesamt wird der Schaden von der Polizei mit etwa 33 000 Euro angegeben.
Vor Ort war mit Notarzt, BRK, Polizei und Feuerwehr ein Großaufgebot an Einsatzkräften, die die Situation gut im Griff hatten. Die Bundesstraße 85 musste für längere Zeit halbseitig gesperrt werden, weil sich die Bergung der Autos schwierig gestaltete.
Die Feuerwehr Linden half unter der Einsatzleitung von Kommandant Anton Zitzelsberger bei der Verkehrsregelung und der Fahrzeugbergung. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Ruhmannsfelden und an die Unfallstelle eilende Feuerwehrführungskräfte der Kreisbandinspektion brauchten nicht mehr eingreifen.
 
Quelle: PNP

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